Was mir das Reisen 2025 gegeben hat

19. April 2026

2025 war für mich ein Jahr, in dem bei mir viel im Umbruch war und ich sehr viel unterwegs war. Rückblickend fällt mir vor allem eines auf: Die Reiseziele hätten unterschiedlicher kaum sein können. Städte, Skigebiete, Bahnstrecken, Küstenorte und lange Fahrten quer durch Europa haben den größten Teil des Jahres bis September geprägt.

Es waren Reisen voller Kontraste. Mal ging es in große Städte mit ihrem schnellen Rhythmus, mal in die Berge mit Schnee, Weite und Ruhe. Dann wieder saß ich stundenlang im Zug, unterwegs durch Länder, Regionen und Landschaften, und hatte Zeit, die Strecke selbst als Teil der Reise wahrzunehmen.

Städte, die ihren eigenen Takt haben

Ein guter Teil meiner Reisen führte mich in Städte, das waren im letzten Jahr zum Beispiel London, Paris, Nizza, Mailand, Rom, Neapel, Kopenhagen, Stockholm, Vilnius und Wien.

Jede davon hatte ihren ganz eigenen Charakter. In manchen Orten stand das Entdecken im Vordergrund, in anderen das Ankommen, Umherlaufen und einfach Beobachten.

Auch wenn ich zum Beispiel in Paris und London schon mehrfach war, faszinieren sie mich mit ihrem Charakter dennoch jedes Mal aufs Neue. Gerde weil ich so oft schon dort war, nimmt man die typischen "Touri-Ziele" höchstens beiläufig mit und kann sich dafür auf andere Ecken und Aspekte der Städte viel mehr konzentrieren. In London habe ich zum Beispiel die Parks dieses Mal viel mehr wahrgenommen als sonst, in Paris habe ich mich auf das Abendessen mit meiner Nichte gefreut. Und in beiden Städten war ich natürlich auch Laufen.

In Rom war ich vorher noch nie, daher habe ich dort in den wenigen Tagen meines Aufenthalts versucht, möglichst viel zu sehen: Kolosseum, Forum Romanum, Vatikan (in der Zeit der Sedisvakanz) – abends hatte ich doch immer fast zu viele Schritte in den Beinen.

Gerade bei Städtereisen mag ich, dass sie oft dicht sind: viel Eindrücke auf engem Raum, viele kleine Momente, die hängen bleiben. Oft reicht schon ein einzelner Spaziergang, um ein Gefühl für einen Ort zu bekommen.

Winter in den Bergen

Ein anderer großer Schwerpunkt waren die Winterreisen in die Alpen und Pyrenäen. Da mein Freund und ich sehr gerne Skifahren gehen, war der Reiseanlass eindeutig. Weniger Lärm, weniger Ablenkung, dafür Schnee, Bewegung und klare Luft.

Der Winter 2025 stand bei mir stark im Zeichen des Skifahrens und das Spannende war vor allem die Mischung: große, bekannte Gebiete genauso wie kleinere, gemütliche Orte. In Österreich war ich unter anderem in Kappl, am Hochzeiger, in Galtür und am Arlberg unterwegs; in der Schweiz bei Melchsee-Frutt, auf dem Pizol und später in St. Moritz; in Frankreich in La Clusaz, Villard-de-Lans, Grand Tourmalet, Saint-Lary und Montclar; in Spanien und Andorra in Font-Romeu, La Molina, Grandvalira, Pal Arinsal, Ordino Arcalís und Baqueira-Beret; und in Italien schließlich noch im Piemont. Gegen Ende der Saison kamen außerdem noch ein paar Gebiete im Allgäu dazu.

Besonders intensiv (und lange) war dabei die Reise durch die Pyrenäen: Dort lagen mehrere Stationen dicht hintereinander, von Font-Romeu und La Molina über Grandvalira und Pal Arinsal bis hin zu Baqueira-Beret und Grand Tourmalet. Das war weniger eine einzelne Skireise als vielmehr eine Route durch sehr unterschiedliche Gebiete, die jeweils ihren eigenen Charakter hatten — mal groß und bekannt, mal kleiner und ruhiger, aber genau dadurch besonders angenehm.

Ein paar besondere Erlebnisse waren da auch dabei, etwa eine lange Abfahrt durch freies Gelände vom Pic du Midi runter oder auch Tage, bei denen ich noch bei frühlingshaften Temperaturen morgens an der Cote d'Azure gestartet bin und abends im noch sehr winterlichen St. Moritz angekommen bin.

Unterwegs mit der Bahn

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir auch die langen Bahnreisen. Interrail durch Spanien und Skandinavien war nicht nur eine Möglichkeit, von A nach B zu kommen, sondern schon ein eigenes Reiseerlebnis.

[Hier kannst du beschreiben, was dich an Bahnreisen fasziniert.]

[Hier kannst du einfügen, ob du unterwegs lieber beobachtest, liest, nachdenkst oder einfach die Zeit genießt.]

Im Zug verändert sich die Wahrnehmung. Die Landschaft zieht vorbei, Orte wechseln langsam, und man erlebt Reise nicht nur als Ziel, sondern als Bewegung. Gerade auf langen Strecken hatte ich oft das Gefühl, dass genau darin ein Teil des eigentlichen Reizes lag.

Was diese Vielfalt ausmacht

Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, dann war es vor allem diese Vielfalt, die hängen bleibt. Nicht ein einzelner Ort, sondern das Wechselspiel aus ganz unterschiedlichen Erfahrungen. Ein Skiort fühlt sich anders an als eine nordische Stadt. Ein Zugabteil anders als ein Gipfel. Ein kurzer Zwischenstopp anders als ein mehrtägiger Aufenthalt.

[Hier kannst du formulieren, was diese Abwechslung für dich bedeutet.]

Vielleicht ist das auch das, was mir das Reisen 2025 besonders gegeben hat: den Blick dafür, wie unterschiedlich Orte wirken können — und wie sehr genau das den Reiz ausmacht.

Was bleibt

Am Ende war 2025 für mich ein Jahr des Unterwegsseins und der Orientierung, aber auch ein Jahr voller Eindrücke, die sich nicht einfach auf eine einzige Erfahrung reduzieren lassen. Die Mischung aus Städten, Bergen und Bahnreisen hat das Jahr abwechslungsreich gemacht und ihm eine besondere Dynamik gegeben.

[Hier kannst du einen persönlichen Schlusssatz ergänzen, zum Beispiel mit einem Ausblick auf 2026.]

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